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Seeburg: Neue Radstation am Nordufer

Radstation

Mit der Kombination von Süßem See und Wein kann der als staatlich anerkannte Erholungsort Seeburg (Landkreis Mansfeld Südharz) bei Touristen punkten.

Denn die von der Natur gegebene Ausgangslage ist dort, wo sich der Saale-Harz-Radweg, die Straße der Romanik, der Lutherweg und die Weinstraße Mansfelder Seen tangieren, auch denkbar günstig. Die Nähe zum nördlichsten deutschen Weinanbaugebiet sowie der rund fünf Kilometer lange und 800 Meter breite Süße See als Paradies für Badelustige, Surfer und Segler machen das Erholungsgebiet für Besucher aus unterschiedlichen Gründen interessant.

Doch auf die Natur allein wollen und können sich die Tourismusverantwortlichen sowie Gewerbetreibenden in Seeburg, seit Januar 2010 Ortsteil der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land, nicht verlassen. Die Attraktivität rund um den Süßen See weiter zu steigern, treibt die zuständige Verwaltung und insbesondere auch die Mitglieder der engagierten „Lokalen Aktionsgruppe Mansfeld-Südharz" (LAG) schon länger um.

Seit Mai 2011 wird am Nordufer geplant und gebaut. Nach mehr als dreijähriger Vorbereitung erfolgten hier umfangreiche Umgestaltungen und die Stabilisierung der von Erosion geplagten Ufer-Befestigung. So wurden beispielsweise mit Steinen ausgefüllte Drahtbausteine („Gabionen") versenkt, um den anhaltenden Landverlust zu stoppen. Daran schlossen sich die Aufschüttung von Badesand, in Form von Feinkies, sowie das Aufstellen von Sitzgelegenheiten an.

Durch eine Heckenbepflanzung enstand eine natürliche Abgrenzung zur Strandpromenade. Den Abschluss der Ufergestaltung bildeten die Errichtung neuer Steganlagen am Nord- und Südufer.

Rund 330.000 EUR hat das Bauvorhaben insgesamt gekostet, rund 246.000 EUR davon kamen aus dem Regionalentwicklungsprogramm „Leader" der Europäischen Union. Für ~ 90.000 EUR entstand in unmittelbarer Ufernähe eine Fahrradstation mit Schließfächer und Toilettenanlage gebaut. Auch dieses Projekt wurde zum Großteil (~ 56.000 EUR) aus dem Leader-Programm der Europäischen Union gefördert.

Ein weiteres Vorhaben soll noch in diesem Jahr realisiert werden. Es handelt sich dabei um die Schaffung einer zentralen Abstellmöglichkeit für rund 50 Fahrräder im Bereich des Nordufers. Am Aselebener Strand ist eine weitere Steganlage geplant.

Neben öffentlichen Projekten wurden zunehmend auch private Investitionen, u. a im Bereich des Campingplatzes, der 2012 für seine Ausstattung mit ****Sternen geehrt wurde. Auch soll neben dem Sauna-Dom mit dem Bau eines kleinen Leuchtturms begonnen werden, in dem Gäste künftig bewirtet werden können.

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